Für dich
Deine Zeit ist jetzt. Du musst nicht warten, um etwas zu tun, das zählt. Im Basecamp hast du von Anfang an eine Wirkung in der echten Welt – mit eigenen Projekten, an einem Ort, an dem du dazugehörst. Eine vollwertige Alternative zu Lehre und Gymnasium mit dir am Steuer.
Ein eigener Weg – neben Lehre und Gymnasium
Das Basecamp ist eine ernst gemeinte, vollwertige Ausbildungszeit. Es ist ein dritter Weg, wenn weder eine klassische Lehre noch das Gymnasium das Richtige für dich ist. Türen bleiben offen: Matura (über internationale A-Levels) und Berufsabschlüsse (EFZ) sind weiterhin möglich.
Statt Stundenplan und Noten: dein eigenes Tempo, deine eigenen Projekte, begleitet von Menschen, die selbst tun, wovon sie reden. Du entscheidest, woran du arbeitest und trägst die Verantwortung dafür. Anstrengend und befreiend zugleich.
So sieht deine Woche aus
Du gestaltest deine Woche selbst. Es gibt aber einen Rhythmus. Grob teilt sich die Woche in drei Zonen: am meisten Zeit steckst du in die Jagd (deine Projekte), dazu Stamm (den Ort mittragen) und Lagerfeuer (empfangen und weitergeben).
- 60% Jagd
losziehen und wirken: deine Lernunternehmen, deine Projekte oder von anderen Lernen - 20% Stamm
die Gemeinschaft, die ihren Ort selbst trägt - 20% Lagerfeuer
empfangen und weitergeben: Mentoring, Schatzhebung, Reflexion
Den Puls geben kleine Rituale: täglich ein Rauchzeichen auf deiner Page – eine Notiz, ein Foto, eine Skizze. Wöchentlich das Weekly mit deinem Stamm und dein 1:1-Mentoring. Monatlich die Schatzhebung, wo Beute und Lernschätze mit der Community geteilt werden.
Auf Wanderschaft
Ab und zu brichst du auf: Tage, Wochen oder Monate an einem anderen Ort, in einer anderen Stadt oder in einem anderen Land. Lernen unterwegs gehört dazu. Mehr zu Wanderschaft →
Die Jagd: echten Wert schaffen
Im Zentrum steht das, was du in der echten Welt bewegst: deine Lernunternehmen – echte Vorhaben, die für echte Menschen einen Wert schaffen: für Kund:innen, für den Stamm, für die Gesellschaft. Was es ist, entscheidest du: Webentwicklung, Fotografie, Reparaturen, Events, Grafik, ein Barista-Service, ein Podcast, Pilzzucht – oder etwas ganz Neues.
Meistens ist es nicht eines, sondern viele: Manches machst du allein, manches mit anderen aus dem Stamm, manches in Partnerschaft mit einer Firma. Manches dauert ein paar Wochen, manches wächst über Jahre zu einem richtigen Unternehmen. Und in allem lernst du enorm viel.
Jedes Vorhaben bringt zwei Dinge: Beute (was du bewirkst – und wofür du auch entschädigt wirst) und Lernschätze (was du dabei lernst, im Gelingen wie im Scheitern). Klein anfangen gehört dazu. Und ja, manchmal läuft ein Vorhaben nicht – das wird hier nicht versteckt, sondern an der Schatzhebung genauso gefeiert wie ein Erfolg.
Und das Geld? Was du erwirtschaftest, gehört grösstenteils dir. Einen Teil bringst du in den Stamm zurück und teilst ihn mit den anderen – Erfolg ist nie Einzelarbeit. Wie die Beute genau aufgeteilt wird, steht bei den drei Töpfen.
LOPI: lernen, indem du mitanpackst
Wissen steckt in den Menschen, die wirklich arbeiten – nicht an einer Tafel. LOPI heisst «Learning by Observing and Pitching In»: hingehen, über die Schulter schauen, mit anpacken. Zwei Fragen tragen alles:
- «Was kann ich hier lernen?» – das Empfangen.
- «Wie kann ich hier einen Wert schaffen?» – das Geben.
Wer nur empfangen will, bleibt Tourist:in. Wer etwas mitbringt – Zeit, eine Idee, eine helfende Hand –, dem öffnen sich Türen. Mehr zu LOPI →
Deine Page gehört dir
Ab Tag eins baust du dein Portfolio auf deiner eigenen Page, unter deinem eigenen Domainnamen. Projekte, Tages-Notizen, was du kannst – sichtbar und dir gehörend. Nach ein paar Jahren sagt diese Page mehr als jedes Zeugnis.
So fängst du an: Schnuppern
Der Anfang ist eine Schnupperzeit von einem oder mehreren Tagen, mitten im echten Betrieb. Keine Aufnahmeprüfung, kein Härtetest – beide Seiten schauen, ob der Funke springt. Zum Start bekommst du ein Survival-Kit:
- einen Laptop und deine eigene Page
- eine Lernlandkarte des Ortes – wer arbeitet hier woran?
- Challenge-Karten, abgestuft von klein («trink einen Kaffee mit jemandem, dessen Beruf du nicht kennst») bis offen
- und zwei Sätze: «Finde Lernschätze.» und «Mach dich nützlich.»
Eine Mentor:in ist die ganze Zeit ansprechbar.
Damit es richtig losgeht, braucht es auch das Ja deiner Eltern – sie tragen den Weg mit. Was für sie wichtig ist, steht bei Für Eltern.
Der Weg hinein: am Infoanlass oder per Mail melden, eine kurze Bewerbung (wer bist du, was treibt dich um?), dann die Schnupper-Quests. Start ab Herbst 2026, danach laufend.
Begleitet von YOLU
Das Basecamp kommt nicht aus dem Nichts: über zwölf Jahre Coworking-Community, die daraus gewachsene Colearning-Bewegung und viele Lernunternehmen, die wir schon mit Jugendlichen aufgebaut haben.
YOLU sichert ab und hält den Rücken frei – am Steuer sitzen die Jugendlichen. Dorf, Mentor:innen und Team stehen bereit, drängen aber nichts auf: Sie wirken mit, wenn die Jugendlichen sie rufen. Das Backoffice ist bewusst schlank, die tägliche Begleitung wächst aus echten Beziehungen.
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Joscha -
Maël -
Isabel -
Joris -
Joni -
Marco -
Alma -
E. -
A.
Tiefer rein: Reise in vier Levels · die Jagd · IKIGAI-Kompass · für Eltern · für das Dorf