Colearning Basecamp

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Für Eltern

Ihr vertraut mit uns zusammen den Jugendlichen. Die Erwachsenen sind präsent – nicht durch Bürokratie, sondern durch das, was ein Dorf seit jeher leistet: Es gibt mehr als die zwei Augenpaare der Eltern, die hinschauen. Es gibt mehrere Erwachsene, denen die Jugendlichen etwas bedeuten. Und es gibt einen Ort, an dem Jugendliche nicht «betreut» werden, sondern mitwirken.

Schaue hier, was das Basecamp für Jugendliche bedeutet →

Was das Basecamp ist – und was nicht

Es ist ein Ort, an dem Jugendliche die Möglichkeit bekommen, sich zu entwickeln – im eigenen Tempo, mit echten Projekten, begleitet von Mentor:innen. Es ist keine Schule: Wir messen keine Anwesenheiten und spielen nicht Schulmeister. Aber wir schauen hin – bei der persönlichen Entwicklung, beim Umgang miteinander, bei der Mitarbeit in der Community und bei den verbindlichen Ritualen. Das Mentoring gibt ehrliches Feedback, und YOLU ist erreichbar, wenn es klemmt.

Ihr als Eltern bleibt Teil des Ganzen: verantwortlich für Versicherung und Grundversorgung, und ihr fällt zusammen mit eurem Kind die grundsätzliche Entscheidung, ob dieser Weg passt.

Warum die Jugendzeit

Es gibt kaum eine bessere Zeit für einen eigenen Weg als die Jahre zwischen 15 und 25: Die Fixkosten sind so tief wie nie wieder, der Rückhalt der Familie trägt. Ausprobieren ist jetzt am günstigsten, Scheitern am verkraftbarsten – das sind keine verlorenen Zwischenjahre, sondern die klügste Zeit, etwas Eigenes zu wagen und im Leben und Wirken sich zu bilden.

Verantwortung darf wachsen: Bis etwa zwanzig darf entspannt ausprobiert werden; danach wächst der Anspruch, selbst für den eigenen Unterhalt zu sorgen. Wer diese Jahre im Basecamp durchlebt, gerät nicht erschrocken in diesen Übergang, sondern wächst von Anfang an hinein.

Was YOLU tut – und was nicht

YOLU tut

  • sichert den Rahmen ab: Backoffice, Koordination, Mentor:innen-Vermittlung
  • pflegt das Umfeld und das Netzwerk aus erfahrenen Erwachsenen
  • ist erreichbar, wenn es klemmt – für Jugendliche und Eltern
  • begleitet die Fragen nach Abschlüssen und nächsten Karriereschritten

YOLU tut nicht

  • betreut oder beschult nicht – am Steuer sitzen die Jugendlichen
  • stellt niemanden an und verspricht keinen Abschluss
  • steht nicht zwischen Eltern und ihrem Kind – die Kommunikation lenken die Jugendlichen
  • nimmt die Grundversorgung den Eltern und dem Umfeld nicht ab

Wie die Jüngeren geschützt sind

Ein Dorf schützt seine Jungen – nicht durch Misstrauen, sondern durch Sichtbarkeit und klare Absprachen. Weil Minderjährige und Erwachsene eng zusammenwirken, hält das Basecamp ein Schutzkonzept, das auf wenigen, verbindlichen Grundsätzen ruht:

Was Eltern bekommen

Abschlüsse und Wege danach

Im Basecamp gibt es drei Wege, das Gelernte sichtbar zu machen – kombinierbar, und ihr wählt mit eurer/eurem Jugendlichen, was passt:

Abschlüsse sind eine Option, kein fixes Ziel für alle im Basecamp. Und für regulierte Berufe oder ein (schrumpfender) Teil von klassischen Karrierewegen bleiben sie wichtig. Mehr zum Abschlussweg →

Rechtlich, kurz gesagt

Die Jugendlichen werden nicht angestellt – das Basecamp ist ein Vereinsangebot für eine selbständige Ausbildung, kein Arbeitsverhältnis. In der Schweiz zählt nicht Volljährigkeit, sondern Urteilsfähigkeit; ab 15+ ist sie für die meisten Alltagsfragen unbestritten. Urteilsfähige Minderjährige können mit elterlicher Zustimmung beitreten und mit Zustimmung einer selbständigen Tätigkeit nachgehen.

Die elterliche Sorge bleibt bei euch; eine Aufsichtspflicht im engeren Sinn besteht für 15+ nicht. Versicherung (Kranken-, Unfall-, Haftpflicht) bleibt bei der Familie. Ob die Ausbildungszulage anerkannt wird, kommt auf den Kanton an.

Begleitet von YOLU

Das Basecamp kommt nicht aus dem Nichts: über zwölf Jahre Coworking-Community, die daraus gewachsene Colearning-Bewegung und viele Lernunternehmen, die wir schon mit Jugendlichen aufgebaut haben.

YOLU sichert ab und hält den Rücken frei – am Steuer sitzen die Jugendlichen. Dorf, Mentor:innen und Team stehen bereit, drängen aber nichts auf: Sie wirken mit, wenn die Jugendlichen sie rufen. Das Backoffice ist bewusst schlank, die tägliche Begleitung wächst aus echten Beziehungen.

Nächste Schritte

Fragen stellen und Kennenlernen: Kontakt oder direkt basecamp@yolu.ch.

Und schicke den Jugendlichen den Link, was das Basecamp für sie sein könnte.